Die Geschichte des Hofes
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Als es noch keine Straßennamen gab - und die wurden erst in den
60ziger Jahren eingeführt - nummerierte man die Häuser und
Höfe im ländlichen Raum nach dem Kriterium Alter einfach
durch.
Hof Höltig gegenüber der Martinskirche in Hittbergen
führte die Nummer vier im Feuerstellenverzeichnis von 1777, war also von den insgesamt 40 Höfen
Hittbergens der viert älteste. 1905 vernichtete ein Brand nicht
nur den Hof Höltig, sondern auch zwei benachbarte Höfe. Im
Zuge des Wiederaufbaus wurde die Hofstelle vergrößert. In
massiver Ziegelbauweise errichtete man eine solide
Doppeldurchfahrtsscheune. Das Obergeschoss wurde mit Fachwerk aus
Eiche erstellt.
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1965 kaufte mein Vater, der Landwirt Heinrich Siems,
die Hofstelle und erweiterte sie um einen Mastschweinestall und einen
Anbindestall für Milchkühe.
1984 ging das Eigentum auf mich,
Jürgen Siems, über. Seit Anfang der 90ziger Jahre wird das
Gebäude nicht mehr landwirtschaftlich genutzt.
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